Handlungsfähig im Krisenfall: openDesk als Notfallarbeitsplatz
Die IT-Bedrohungslage für Verwaltungen und Organisationen ist so ernst wie nie zuvor. Ransomware-Angriffe, DDoS-Attacken und Systemausfälle können binnen Stunden dazu führen, dass eine gesamte Institution zum Stillstand kommt – mit weitreichenden Folgen für Bürgerinnen und Bürger, Mitarbeitende und Kunden.
Im Sinne des Business-Continuity-Managements wird die Geschäftsforführung nach BSI-Standard 200-4 essentiell. openDesk bietet sich hier als eine Lösung für den Notfallarbeitsplatz an. Doch welche Anforderungen muss ein Notfallarbeitsplatz erfüllen, damit er im Ernstfall tatsächlich funktioniert?
In einem offenen Konsultationsprozess laden wir dazu ein, Anforderungen an die Nutzung und den Betrieb von openDesk als Notfallarbeitsplatz zu teilen.
Ziel des Konsultationsprozesses
Aufbauend auf den Ergebnissen des Förderprojektes "Cloudbasierte Kommunikation für kritische Infrastrukturen" (CKKI, gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie mit Mitteln der Europäischen Union) sollen weitere Anforderungen an openDesk in der Nutzung als Notfallarbeitsplatz spezfiziert werden.
Als Ausgangspunkt dient ein erster Kriterienentwurf, zentrale Aspekte eines Notfallarbeitsplatzes beleuchtet: von der technischen Infrastruktur über Kommunikations- und Kollaborationsfunktionen bis hin zu Fragen der Datensicherheit, organisatorischen Vorbereitung und Aktivierungsgeschwindigkeit. Diese Kriterien sind kein abgeschlossenes Dokument, sondern die Basis für die Kommentierung.
openDesk als Notfallarbeitsplatz ersetzt nicht den Vollbetrieb der Behörden-IT, sondern sichert Kommunikation, Koordination und elementare Dokumentenarbeit, wenn die produktive Umgebung ausfällt oder kompromittiert ist. Der Notfallarbeitsplatz ist damit kein Backup-Werkzeug und keine zweite IT; er ist ein BCM-Baustein im Sinne der Geschäftsfortführung nach BSI-Standard 200-4.
Weiterentwicklung
Anforderungen an das Produkt und den Betrieb von openDesk als Notfallarbeitsplatz werden bis zum 31. August 2026 offen und kollaborativ weiterentwickelt – mit dem ZenDiS und der Community auf openCode. Wir laden herzlich ein, Kommentare und Ideen beizusteuern!
Demoumgebung
Um openDesk im vollen Funktionsumfang zu testen, steht folgende Demoumgebung bereit:
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Roadmap
Der Konsultationsprozess gliedert sich in drei Phasen:
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Phase 1: Anforderungserhebung und Erprobung von openDesk im CKKI-Verbundprojekt
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Phase 2: Ergebnisaufbereitung und Einbindung zentraler Stakeholder des ZenDiS'
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Phase 3: Öffentliche Konsultation und Integration von Feedback über openCode bis 31. Juli 2026
Nutzung der Ergebnisse
Die Ergebnisse des Konsultationsprozesses werden nach Abschluss vollständig veröffentlicht und fließen unmittelbar in die Weiterentwicklung von openDesk als Notfallarbeitsplatz für die öffentliche Verwaltung ein. Ziel ist es, auf Basis eines breiten Konsenses ein Angebot zu schaffen, das die konkreten Anforderungen von Behörden auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene gezielt adressiert. Als browserbasierte Open-Source-Suite bietet openDesk bereits heute die technische Grundlage für einen souveränen, unabhängig vom primären IT-Betrieb aktivierbaren Arbeitsplatz. Ihre Rückmeldungen helfen dabei,Funktionsumfang, Betriebsmodell und Serviceleistungen passgenau weiterzuentwickeln.
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